heute muss alles remixbar sein – am besten mit KI… schneller, lauter, neuer.
mich interessieren dagegen versionen: dieselben instrumente, dieselben songs – aber anders arrangiert. so zeigen die songs ihr eigenes schillern.

im juni habe ich das live ausprobiert:
gitarre und stimme mitten im raum – live.
dazu bass und schlagzeug – von mir vorab erstellt und als teilplayback mitgebracht.
kein loop. kein raster. sondern echtes rhythmisches atmen – mit allen verschiebungen und taktwechseln, wie sie in meiner musik so wichtig sind.
was bleibt von so einem moment, der längst vergangen ist?
vielleicht: die schwingung. der klang. ein blick. ein gefühl.
löwe hat das eingefangen – oder besser: wahrgenommen.
mit einer kamera, die selbst zu einem raum wurde. einem buch ohne seiten.
linien, skizzen, spiegelungen – bewegte echtzeit.
jetzt ist das video da – auf youtube:
→ SIMPLICIDADE, mit ausschnitten von WANN FÜHLST DU DICH MAL und TRÊS – in andeutung. in bewegung.
hier geht’s zum video
https://www.youtube.com/watch?v=DZhFJaskg2Y
vielleicht setzt du dich ja mal in bewegung –
in dem raum zwischen deinen schultern und der luft.
schillernd,
Deine julakim bLuz.